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Refugeeum Gemeinschaft

Über Refugeeum Gemeinschaft

Das Refugeeum= lat.refugere (die Zuflucht) ist ein Ort, an dem jeder geachtet und wertgeschätzt ist. Ein Zufluchtsort- nicht nur an einem Ort, sondern überall dort, wo Menschen Ihre Herzen und Häuser öffnen.

refugeeum in Aleppo

Starke Neuigkeiten! Es gibt jetzt ein neues refugeeum {Zufluchtsort} in einem Dorf bei Aleppo. In einer alten Villa mieten wir zwei Räume mit Küche und Bad. Vier Mal in der Woche können dort 50 Kinder im Alter von 5-10 Jahren zur Schule gehen und spielen. Sie bekommen ein kleines Frühstück und zwei Mal in der Woche ein warmes Mittagessen. Das Team vor Ort besteht aus drei ausgebildeten Lehrerinnen und Frauen die beim Kochen und putzen helfen, einem Busfahrer, der die Kinder zur Schule fährt und Abdullah, der alles überblickt. 45 Kinder hatten letzte Woche ihren ersten Schultag. Sie kommen aus fünf anliegenden Dörfern. Die meisten der Kinder haben ihre Väter im Krieg verloren, ihre Mütter haben keine Möglichkeit zu arbeiten und leben sehr verarmt. Im refugeeumkönnen sie regelmässig duschen, Chai trinken und sie sind sicher. Immernoch fallen Bomben, überall im Dorf drohen Gefahren. Besonders die Kinder liegen uns am Herzen! Wir sammeln, um regelmäßig Miete|Wasser und Essensgeld etc. zu sichern (400 Euro pro Monat). Macht Ihr mit? Schreibt an: sarah@refugeeum.org eine E-Mail für mehr Infos oder unterstützt das refugeeum Aleppo direkt, indem Ihr mit dem Betreff „Hilfe für Aleppo“ Geld spendet an:

Sarah Euler-Brendel
IBAN DE81 8505 0300 1227 2582 63
BIC OSDDDE81XXX
Güntzplatz 5
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Gleich skypen wir wieder mit Aleppo und berichten Euch.
Liebe und Gottes Segen,
Sarah & Stevi mit Shadi und dem Team aus Aleppo

Photo: Hinter diesem Tor verbirgt sich in einer alten Villa das refugeeum. Ein Zufluchtsort für Kinder und Frauen, inmitten von Krieg.

Hoffnung

Wiedersehen macht Freu(n)de!
Neben einem emotionalen Konzertabend mit Musik (auch kurdischer:) & Berichten aus Aleppo und Afrin|Syrien, haben wir ein wunderschönes Wochenende zusammen verbracht. Die Geschichte von Nevrus, die mit ihren vier Söhnen fliehen musste ist sehr traurig, doch wenn man ihr begegnet, weiss man das Hoffnung möglich ist. Trotz aller Strapazen, monatelanger Flucht, oft ohne Nahrung und Bleibe, gab sie nicht auf und brachte ihre Söhne bis nach Deutschland- in Sicherheit. Auch Shadi´s Geschichte ist zum Weinen, seine ganze Familie kam im Syrien Krieg ums Leben, er hat als Einziger überlebt. Seit Jahren hat er kein richtiges Zuhause und hilft dennoch, wo er nur kann, vor allem Kindern und Witwen in Aleppo. Diese beiden Menschen sind meine persönlichen Helden! Sarah

Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein. Anne Frank

Aleppo´s Kinder

Die erste Geld Spende für Mütter & Kinder in Syrien ist in Aleppo eingetroffen. Unser Freund konnte vor Ort an 8 Familien kleine Spenden überreichen, so dass für die nächsten Wochen wieder Lebensmittel gekauft werden können. Für 8 Familien, d.h für verwitwete Frauen mit ihren Kindern, weil ihre Männer im Krieg ums Leben kamen. Es wurde uns berichtet, dass die Freude bei den Familien riesengross ist!
Die Aktion Aleppo geht weiter. In wenigen Wochen werden wir erneut Geld nach Aleppo senden und wir wollen Kleidung verschicken. Ein Nächstes Update folgt in Kürze.
Danke für Eure Hilfe. Auch die Kinder aus Aleppo bedanken sich bei Euch:)

Sarah & Shadi

Love knows no end.

Aktion Aleppo

Wir haben jetzt einen direkten Kontakt nach Aleppo, in die Stadt Syriens, die es besonders schwer traf. Große Teile der Stadt sind zerstört bis heute gibt es in Ost-Aleppo keinen Strom und der Westteil der Stadt wird nachts immer noch bombardiert. Viele Kinder habe seit Jahren keine Schule mehr besucht. Ein grosser Teil der Einwohner konnte fliehen. Es gibt keine Hilfsorganisation, die von aussen in die Stadt kommt, viele der Menschen, die in dieser Stadt überleben fühlen sich vergessen, denn kaum jemand berichtet, was wirklich geschieht. Der Krieg ist hier keineswegs vorbei. Hier leben die Kinder des Krieges. Viele haben ihre Väter verloren und viele Kinder sind ganz alleine.
Unser Freund Shadi (27 Jahre) sagt uns: Es fehlt vor allem an Nahrungsmitteln und Zuwendung. Die Kinder und Mütter brauchen zu Essen und genauso ein liebendes Wort, Wertschätzung, ein Zeichen, dass sie hier nicht vergessen sind. Die Kinder wollen spielen, lachen, damit der Krieg verblasst. Deshalb sind Spielzeuge, Musik, Papier und Farben wichtig, um den grauen Kriegsruinen zu entkommen. Shadi kommt aus Aleppo, er schaffte die Flucht, nachdem seine ganze Familie in der Stadt ums Leben kam. Er hat immernoch Freunde vor Ort, die nicht fliehen können, weil es viel zu gefährlich ist. Einer seiner engsten Freunde kümmert sich in Aleppo inmitten der Ruinen um über 50 Kinder und um verwitwete Frauen. Er besucht sie jeden Tag, bringt ihnen zu Essen und versucht die Kinder zu unterrichten. Shadi und er arbeiten eng zusammen: „Wir dürfen unsere eigenen Kinder nicht vergessen, denn hier in Aleppo gibt es keine Unterstützung von Organisationen, wie in anderen Camps in Europa.“
Am Sonntag fielen wieder Bomben auf die ohenhin schon zerstörte Stadt. Die kleine Ghofran (8 Jahre) war zusammen mit ihrer Mutter (37 Jahre) in den Strassen Aleppos unterwegs als Flugzeuge Bomben warfen. Beide verloren ihr Leben. „Ghofran war ein aufgewecktes Mädchen“, sagt Shadi. „Sie hatte viele Freunde und versprühte jeden Tag viel Fröhlichkeit, sie träumte davon Hair-Stylistin zu werden.“ An diesem Sonntag verloren auch andere Kinder und Zivilisten durch die Bombadierungen ihr Leben.

Wer mehr Informationen über die „Aktion Aleppo“ haben möchte, kann uns gerne mailen: sarah@refugeeum.org

Gute Grüsse! Sarah & Stevi

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.
Jesus Christus

Endlich in Sicherheit

Es ist ein Wunder! Nevrus hat es samt ihren vier Söhnen nach Deutschland geschafft! In Syrien wurde ihr Haus zerstört, in Afrin herrschen schreckliche Umstände, zu schlimm, um es in hier in kurzen Sätzen zu beschreiben. Anfang des Jahres lernten Nevrus und ich uns in einem Flüchtlingslager in Griechenland kennen, seit dem sind wir im Austausch. Ihre Flucht ging über viele lange Monate, sie durchquerte viele Länder, sie und ihre Kinder wurde einige Mal von der Polizei festgenommen, dann brach unser Kontakt ab, weil ihr Handy beschlagnahmt wurde, aber immer wieder gelang uns der Kontakt. Nevrus schickte mir Bilder aus Wäldern in Bosnien, in denen sie mit ihren Jungs nachts schlief, tagelang hatten sie nichts zu essen, tranken Wasser aus Pfützen und Flüssen, manchmal konnten wir Geld schicken (auch dank Eurer Hilfe). Vorgestern konnten wir uns endlich wieder in die Arme schließen. Nevrus und ihre Söhne sind wohlauf und haben erstmal ein Jahr Bleiberecht erhalten. 🙏❤️ Sarah

Share The Love

Wir sind sehr froh, dass einige der Frauen, die wir in einem Übergangslager in Griechenland getroffen haben nun in Deutschland Asyl bekommen haben, und das der Kontakt zu ihnen geblieben ist. Wir werden weiterhin Frauen und Familien, die teilweise schon seit Jahren in Flüchtlingslagern warten, besuchen und unterstützen. Danke für Eure Spenden. Letzte Woche hat uns eine Spende ganz besonders erfreut, die wir von Herzen weitergeben. Danke!
Share The Love. Sarah und Freunde.

Screvel

Das ist Screvel aus Mossul/Irak.
Wir trafen sie und ihre Familie in einem Containercamp in Griechenland.
Screvel erzählte uns, dass in schwarz gekleidete Männer mit dunklen Augen und langen Bärten in ihre Stadt kamen und alles verwüsteten. Sie zerstörten ihr Haus. Hals über Kopf musste sie mit ihren Mutter und ihren kleinen Geschwistern ihr Zuhause verlassen. Die Männern in schwarz waren ihnen dicht auf den Fersen, ihr Vater kam in letzter Sekunde, um sie zu retten. Die Männer schlugen ihn so sehr, dass er überall blutete, sie rissen ihre Mutter mit sich und wollten auch Screvel mitnehmen. Immer wieder schrieen sie: Come! Or we will kill you! Aber Screvel und ihre Familie konnte entkommen.
Die Familie musste alles zurücklassen. Eine der wenige Dinge, die Screvel sichern konnte, war eine Medaille, die sie um ihren Hals trug. In ihrem Zimmer hingen ganz viele davon, sagte sie uns. Wenn man sich die Medaille näher anguckt, entdeckt man die Gravierung: Victory!


Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Matth 5, 3-5

Herzlichen Dank!

Wir wollten einfach mal Danke sagen für Eure Hilfe!
Immer wieder trudeln Spenden bei uns ein. Gestern konnten wir diesem kleinen Jungen aus Syrien/Afrin, der nochimmer mit seiner Mutter und seinen Brüdern auf der Flucht ist, 300 Euro (für Essen und Babymilch) nach Bosnien überweisen!
Bitte hört nie auf zu Geben, ihr macht soviele Menschen glücklich!

Schaut Euch gerne auf unserer Seite um, das meiste erfahrt ihr jedoch im persönlichen Austausch mit uns, dazu könnt ihr uns gerne mailen
und bei ganz vielen Fragen, können wir gerne einen Telefontermin ausmachen.

Benefizabend für Afrin

Wir berichten, wo Medien schweigen!
Menschen aus Afrin und der Türkei erzählen.
Sarah und ihre Freunde zeigen Bilder und Geschichten von ihren Reisen in ein kurdisches Flüchtlingslager.
Samuel Koch moderiert. Es gibt Musik und Poetry Slam. Alle vereint das gemeinsame Anliegen, Menschen die unterdrückt sind zur Seite zu stehen.

Der Eintritt kommt notleidenden Familien in Syrien zu Gute.
Karten per Vorbestellung Tickets oder an der AK.

Donnerstag den 24. Mai 2018
Einlass ab 19.00 Uhr
Beginn um 19.30 Uhr

Eckenheimer Landstr. 180
60318 Frankfurt